LebensZeit - Ratgeber: Rauchmelder

Ratgeber

Gewusst wie

Wie funktioniert eigentlich ein Rauchmelder?

 

Foto: fotolia/Berthold Werkmann

Rauchmelder sind technische Geräte, die im Falle eines Brandes in der Wohnung oder im Haus automatisch einen akustischen Alarm auslösen. So werden Personen, die sich in den Räumen aufhalten, rechtzeitig vor etwaigen Bränden gewarnt.

 

Die in Deutschland erhältlichen Rauchmelder für Privathaushalte funktionieren nach dem optischen Prinzip: Eine Leuchtdiode im Inneren des Melders sendet regelmäßig einen Lichtstrahl aus. Sobald Rauchpartikel in die sogenannte Messkammer des Rauchmelders eindringen, wird dieser gestreut. Ein Teil des Streulichtes fällt dann auf einen lichtempfindlichen Sensor, der im Normalzustand nicht vom Prüf-Lichtstrahl erreicht wird. Dadurch wird ein lauter Alarm ausgelöst.

 

Zum Nachrüsten im privaten Wohnbereich sind batteriebetriebene Rauchmelder die optimale Lösung, da sie unabhängig vom Stromkreis arbeiten und ohne zusätzliche Kabelverlegung zu installieren sind. Ein notwendiger Batteriewechsel wird in der Regel durch einen wiederkehrenden Signalton angekündigt.

 

Kompetente Beratung und Qualitätsprodukte bieten Elektro- oder Sicherheitsgeschäfte. Die Feuerwehr empfiehlt den Kauf von VdS-anerkannten Rauchmeldern nach der DIN EN 14604.

 

Überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit der Geräte einmal im Monat mit dem Testknopf und tauschen Sie sie spätestens alle zehn Jahre aus!

 

www.rauchmelder-lebensretter.de
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Die Fakten

 

  • In Deutschland verunglücken täglich zwei Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen Wänden.
  • 90 Prozent aller Brandopfer sterben nicht in den Flammen, sondern an einer Rauchvergiftung.
  • Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht.
  • Nach Ausbruch eines Brandes bleiben im Durchschnitt vier Minuten zur Flucht.

 

Andrea Temminghoff

Lebenszeit@universum.de