Ratgeber
Gewusst wie
Wie funktioniert eigentlich ein Defibrillator?

- Foto: DeutscheSenior
Dieser Vorgang gelingt allerdings nur, wenn Kammerflimmern vorliegt. Dies tritt häufig nach einem Herzinfarkt auf. Der Anwender des Defibrillators muss das aber nicht diagnostizieren. Er kann nichts falsch machen, denn das Gerät erkennt selbst, ob eine solche Rhythmusstörung vorliegt oder nicht. Nur wenn es medizinisch sinnvoll ist, gibt es einen Stromimpuls ab. Das geschieht durch Knopfdruck, zu dem das Gerät selbst auffordert - mittels eines integrierten Sprachmoduls. Während des Impulses darf der Patient nicht berührt werden - aber auch dazu weist der Defibrillator den Anwender an.
Je früher defibrilliert wird, umso größer sind die Chancen, dass sich der Herzrhythmus normalisiert. Bedienen kann einen Defibrillator jede und jeder, und nur wenn es wirklich notwendig ist, wird ein Stromstoß abgegeben. Ein Schaden für den Betroffenen ist ausgeschlossen. Denn falsch machen kann man mit dem Defibrillator nur eines: ihn nicht einsetzen!
Für die lebensrettende Behandlung sind nur drei Schritte erforderlich. Der Defibrillator sagt Ihnen genau, was Sie tun müssen.

- Fotos: Medtronic
2. Ziehen Sie am Griff, um die Elektroden freizulegen und wie abgebildet an der Brust des Betroffenen anzubringen.
3. Drücken Sie auf Aufforderung die blinkende Taste.*
* Es gibt auch vollautomatische Modelle, bei denen nur Schritt 1 und 2 erforderlich sind.


