LebensZeit -
Ratgeber
Gewusst wie
Wie funktioniert eigentlich ein...
...Pflegebett?

- Niedrige Höhe für einen bequemen Ein- und Ausstieg

- Ermöglicht das Sitzen mit direktem Bodenkontakt und erleichtert das Aufstehen
Ziele eines Pflegebetts
Eine elastische Lagerung des Liegenden, die sich an die Körperform und das Körpergewicht des Patienten anpasst und Rücksicht auf das Krankheitsbild nimmt verhindert Schmerzen und ein Wundliegen. Die Höhenverstellbarkeit der gesamten Liegefläche entlastet nicht nur die Wirbelsäule des Pflegenden sondern erleichtert auch viele tägliche Arbeitsabläufe wie die Körperwäsche und therapeutische Übungen. Sie ermöglicht dem zu Pflegenden ein leichteres Aufstehen und Hinlegen.

- Die geteilte Liegefläche ist individuell und stufenlos verstellbar
Entlastung durch ein Pflegebett
Kopf-, Rücken- und Fußbereich sollten sich separat verstellen lassen, dies ermöglicht dem Patienten zum Beispiel eine bessere Position zum Essen. Damit der Pflegebedürftige auch selbst einmal seine Position verändern kann und nicht ständig auf die Hilfestellung von Dritten angewiesen ist, sollten die Verstellungen elektrisch über eine Fernbedienung durchgeführt werden können. Zusammen mit einer links oder rechts einsteckbaren Aufrichthilfe (Bettgalgen) werden so die Kräfte aller Beteiligten geschont. Die Seitengitter, die ein Herausfallen des Patienten verhindern, sollten in Schienen einfach hochgeschoben werden können.

- Die Seitenlehnen unterstützen den Patienten bei der Eigenmobilisierung
Vorgaben für Pflegebetten
Und nicht zuletzt sollte ein Pflegebett den Richtlinien der TÜV geprüften Bauart, die Eingruppierung als aktives Medizinprodukt und die DIN und EN Normen für verstellbare Betten für behinderte Menschen entsprechen.
Wird ein Pflegebett mit vielen technischen Raffinessen zur Pflege benötigt, so ist das Mieten oder Ausleihen auch eine gute Alternative.
Fotos mit freundlicher Genehmigung der Völker AG, Witten
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Wie funktioniert eigentlich ein...
...Seniorenhandy?

- Große Schrift und große Tasten erleichtern die Lesbarkeit und Bedienung
Gute Handhabung
Ein typisches Seniorenhandy unterscheidet sich bereits optisch von herkömmlichen Handys. Es ist größer als ein normales Handy. Dadurch liegt es besser in der Hand und kann auch mit einer unruhigen Hand gut gehalten werden. Es verfügt über ein übersichtliches Ziffernfeld mit großer Tastatur und gut leserlichen Symbolen. Dies erleichtert die Eingabe von Buchstaben und Nummern. Der hohe Kontrast des großen, meist einfarbigen Displays und die größere Schrift erleichtern auch einer Person mit Sehschwäche das Ablesen. Außerdem verfügt ein Seniorenhandy über eine erhöhte Ruftonlautstärke sowie verbesserte Lautsprecher-Funktionen.
Einfache Nutzerführung
Es ist intuitiv bedienbar und hat eine klare Menüführung. Je nach Modell beschränkt sich ein Seniorenhandy auf die wichtigsten Funktionen, wie das Abspeichern von Telefonnummern, das Einstellen von Uhrzeit, Datum, Rufton- und Sprachwiedergabelautstärke.

- Drücken des ''SOS-Knopfes'' wählt automatisch die voreingestellte Rufnummer
Besondere Funktionen
Häufig genutzte Rufnummern können unter Kurzwahltasten abgespeichert werden.Die Notruffunktion ermöglicht durch Drücken einer einzigen Taste, dass voreingestellte Rufnummern per SMS oder Anruf alarmiert und meist in den Freisprechmodus geschaltet werden.
Je nach Modell können die Handys auch durch „GPS“ geortet werden. Diese Funktion kann Leben retten.
Außerdem sind Seniorenhandys üblicherweise hörgerätekompatibel.
Manche Modelle sind sogar mit Funktionen zur Überwachung der Vitalfunktionen oder Sturzsensoren ausgestattet, die im Falle eines Sturzes Alarm auslösen.
Fotos: Olympia Business Systems Vertriebs GmbH
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Wie funktioniert eigentlich ein Elektromobil?

- Wendigkeit: Wegen der
kompakten Maße eignet
sich ein kleines Elektro-
mobil gut zum Einkaufen.
erreichen Geschwindigkeiten zwischen 6 und 25 km/h. Es gibt auch Modelle für den Innenbereich, die besonders leicht und wendig sind.
Einfach zu bedienen

- Bedienung: Die meisten
Elektromobile können
ohne Erfahrung und
technisches Verständnis
sofort bedient werden.

- Radwege und Straßen: Mit
höherer Geschwindigkeit
dürfen Elektromobile
hier gefahren werden.
Unterwegs beachten
Für Elektromobile mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 15 km/h benötigt man keinen Führerschein. Bei Schrittgeschwindigkeit sind Elektromobile dem Fußgängerverkehr gleichgestellt – zum Beispiel auf Gehwegen und in Fußgängerzonen. Mit höherer Geschwindigkeit dürfen sie auf Straßen und Radwegen gefahren werden. Es besteht keine Helmpflicht. Elektromobile, die schneller als 6 km/h fahren, benötigen eine Betriebserlaubnis bzw. TÜVGenehmigung und müssen haftpflichtversichert werden.Weitere Informationen:
www.seniorenmobile.info
www.elektromobil-ratgeber.de
Fotos: www.suedlift.de
Ratgeber: Insulin-Pen
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Gewusst wie
Wie funktioniert eigentlich ein Insulin-Pen?

- fotolia © Sergey Lavrentev
Wie funktionierts?
- Schrauben Sie den Pen auf und legen Sie eine Patrone ein.
- Manche Insulinarten müssen Sie vor dem Benutzen einige Male schwenken, um sie zu mischen.
- Stellen Sie die kleinstmögliche Dosis ein und spritzen Sie einige Male senkrecht in die Luft, bis Insulin austritt, damit vorhandene Luftblasen entweichen.
- Stellen Sie die Insulin-Dosis je nach Bedarf durch Drehen des Dosierknopfes ein.
- Stecken Sie die Nadel in die vorgesehene Körperstelle ein und drücken Sie den Dosierknopf.
- Warten Sie einige Sekunden und ziehen Sie die Nadel heraus.
- Entfernen Sie die Nadel vom Insulin-Pen. Jede Nadel darf nur einmal verwendet werden, da ihre gleitende Oberfläche, die einen schmerzlosen Einstich ermöglicht, nur eine Injektion überlebt, die dünne Spitze sich verhaken und sogar abbrechen kann.
- Ist die Insulinpatrone leer, wechseln Sie sie einfach aus.
Pen ist nicht gleich Pen
Insulin-Pens gibt es von unterschiedlichen Herstellern in unterschiedlichen Variationen, aus denen Sie die Funktionen auswählen können, die für Sie amwichtigsten sind.
- Wegwerf-Pens sind nur einmal benutzbar und werden dann entsorgt. Sie sind noch leichter zu handhaben als normale Pens, da die Patronen nicht ausgewechselt werden müssen.
- Bei manchen Pens muss man die Insulindosis nur einmal einstellen. Danach ist sie dauerhaft vorgegeben.
- Manche Insulinarten, beispielsweise Glargin oder Aspart, passen nur in den Pen eines bestimmten Herstellers.
- Für Menschen mit beeinträchtigtem Sehvermögen gibt es Pens, die die eingestellte Insulinmenge in extra großen Zahlen anzeigen und beim Einstellen
- klicken, so dass man nach Gehör dosieren kann.
- Halbautomatische Pens sind für Menschen gedacht, die Angst vor Spritzen haben. Der Pen muss nur auf die Haut aufgesetzt werden und der Einstich der Nadel wird durch eine Feder ausgelöst.
Ratgeber: Duschverband
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Gewusst wie
Wie funktioniert eigentlich ein Duschverband?

- Foto: Duschverband
Solche Schutzhüllen kann man problemlos ohne Hilfe mit einer Hand über den Verband ziehen. Außerdem sind sie mehrfach einsetzbar: Nach jeder Anwendung gewaschen überdauern sie im Normalfall die Behandlungsdauer eines Patienten.
Der Einsatz von Duschverbänden eignet sich vor allem für:
- orthopädische Behandlungen
- die Behandlung von Wunden
- Personen, die durch Wund- oder Gipsverbände, Schienen oder Bandagen an Gliedmaßen beim
Duschen oder Baden eingeschränkt sind - Patienten mit Verweilkathetern (z. B. in den Armbeugen).

- Foto: Duschverband
Erhältlich sind die unterschiedlichen Modelle für Arme, Beine oder Hände in unterschiedlichen Längen und Größen bei Pflegediensten, Sanitätshäusern oder Apotheken.
Ratgeber: Dialyse
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Gewusst wie
Wie funktioniert eigentlich eine Dialyse?
Unsere Nieren entgiften und entwässern das Blut. Wenn sie versagen, scheidet der Körper mit der Nahrung aufgenommene Substanzen wie Kalium, Phosphat, Harnsäure und Wasserstoffionen nicht mehr aus. Das kann verschiedene Ursachen haben: Diabetes, zu hoher Bluthochdruck, chronische Entzündungen der Harnwege, aber auch dauerhafte Einnahme von Medikamenten, zum Beispiel Schmerzmittel und Antibiotika können zu Erkrankungen der Nieren führen. Für nierenkranke Patienten, die für eine Nierentransplantation nicht in Frage kommen oder die durchschnittlich sechsjährige Wartezeit auf ein Spendeorgan überbrücken müssen, ist die Dialyse die wichtigste Behandlungsmethode. Am häufigsten unter den verschiedenen Dialyseverfahren ist die sogenannte Hämodialyse.
Die Hämodialyse …
- findet außerhalb des Körpers statt: Der Blutkreislauf des Patienten wird an eine Dialysemaschine angeschlossen, in der das Blut gereinigt wird.
- reinigt das Blut durch physikalische Verfahren.
- leitet Blut und Dialyseflüssigkeit in der „künstlichen Niere“ aneinander vorbei. Dabei sind die beiden unterschiedlich hoch konzentrierten Flüssigkeiten durch eine Membran (halb durchlässige Filterschicht) voneinander getrennt. Durch den Konzentrationsunterschied entsteht ein Sog, der die Giftstoffe aus dem Blut durch die Membran hindurch in die Dialyseflüssigkeit zieht.
- entzieht dem Blut auch überschüssiges Wasser und gibt aus der Dialyseflüssigkeit für den Körper wichtige Stoffe ins Blut ab.
- dauert etwa vier Stunden pro Sitzung, abhängig von Körpergewicht,Nierenrestfunktion und Herzleistung. Währenddessen durchläuft das Blutvolumen des Patienten etwa 15-mal den Dialysator. Längere Dialysezeiten (z. B. achtstündige Nachtdialyse) macht die Reinigung noch intensiver.
Dialyse zu Hause?
In der Regel wird die Dialyse ambulant in einem Dialysezentrum durchgeführt. Dort muss der Patient mindestens dreimal pro Woche vorbeikommen. Eine Alternative dazu bietet die Heimdialyse, bei der der Patient die Dialyse zu Hause mit einem helfenden Partner durchführt. Die Heimdialyse erfordert vielEngagement vom Patienten und seinem Helfer. Voraussetzung ist eine dreimonatige Ausbildung und genügend Platz zu Hause. Ist dies jedoch gegeben, so kann die oder der Betroffene die Dialysezeit flexibel gestalten, was von Vorteil sein kann.
2010_Dezember_Magazin: Gewusst wie
Ratgeber
Gewusst wie
Wie funktioniert eigentlich das iPad
Was macht das iPad gerade für Senioren attraktiv? Ist es wirklich so einfach, die E-Mails und Bilder des in Indien lebenden Sohnes abzurufen? Das iPad lässt sich einfach bedienen und bietet allerlei Möglichkeiten, die es auch für ältere Menschen interessant machen.
Berührungsempfindliches Display
Größter Pluspunkt ist das berührungsempfindliche Display. Es ermöglicht eine intuitive Bedienung, auch für Menschen, die mit Computern kaum Erfahrung haben und noch nie im Leben eine Computermaus in der Hand hielten: Einfach mit dem Finger die Symbole auf dem Bildschirm antippen und schon öffnet sich die gewünschte Seite.Ein weiterer Vorteil ist der kontraststarke Bildschirm sowie die Vergrößerungsfunktion. Sie ermöglichen es, trotz Weitsichtigkeit Websites, Bücher und Magazine zu lesen. Der Text lässt sich mit dem Zoomfaktor einfach vergrößern. Viele weitere Funktionen machen das Bedienen trotz Seh- oder Hörschwäche möglich, beispielsweise die VoiceOver-Funktion. Sie spielt die Inhalte der Seiten zum Anhören vor.
Leichte Handhabung
Darüber hinaus zeichnet sich das iPad durch seine leichte Handhabung aus: Der Funktionsumfang ist zwar gegenüber üblichen Net- und Notebooks reduziert, doch gerade das macht es auch für unerfahrene Nutzer leicht, mit ihm zurechtzukommen.Das iPad passt mit einer Höhe von etwa 24 cm in jede Handtasche und kann dank seines geringen Gewichts (680 – 730 g) bequem herumgetragen werden.
Ganz ohne Einarbeitung geht es aber doch nicht. Mit der Konfiguration des iPad dürften viele ältere Menschen Schwierigkeiten haben. Und trotz Bedienfreundlichkeit erfordert der Umgang mit dem iPad Übung – und das gilt gleichermaßen für Jung und Alt.
Ratgeber: Blutdruckmessgerät
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Wie funktioniert eigentlich ein Blutdruckmessgerät?

- Foto: Blutdruckmessgerät
Ein Blutdruckmessgerät bestimmt immer zwei Werte: die Systole und die Diastole.
- Der erste Wert – die Systole – gibt den Druck an, mit dem das Herz beim ausdehnen Blut durch die Arterien pumpt. Dieser Druckanstieg ist als Puls fühlbar.
- Der zweite Wert – die Diastole – ist der schwächere Wert. Er wird während der Entspannungsund Füllungsphase des Herzens gemessen.
Ein optimaler Blutdruck liegt bei 120 (Systole) zu 80 (Diastole).
Bei dem Gebrauch eines eigenen Blutdruckmessgeräts ist stets darauf zu achten, dass vor der Messung keine Luft mehr in der Manschette ist und die Messung in Höhe des Herzens erfolgt. Der Blutdruck wird durch das Aufpumpen der Manschette mit Luft unterbrochen, dies geschieht bei den elektronischen Geräten vollautomatisch. Die Messung beginnt, wenn die Luft abgelassen wird und das Blut wieder durch die Adern zirkuliert. Die Kraft, die das Blut auf die Gefäßwende der Arterien und Venen ausübt ,wird in mmHg (Millimeter Quecksilbersäure) gemessen.

- Foto: Blutdruckmessgerät
Klassisches Blutdruckmessgerät
Die Messung erfolgt mechanisch am Oberarm. An einer Manschette befinden sich, über Schläuche verbunden, ein analoger Druckmesser und ein Gummiball. Die Druckmanschette wird am Oberarm angelegt und mit dem Gummiball aufgepumpt. Beim Ablassen der Luft kommt es zu Verwirbelungsgeräuschen. Mit Hilfe eines Stethoskops können dann der systolische und diastolische arterielle Druckwert ermittelt werden.
Digitale Blutdruckmessgeräte
Heute erfolgt die Messung des Blutdrucks in der Regel digital.
Messung am Handgelenk
Diese Messgeräte messen den arteriellen Druck an der Innenseite des Handgelenks. Messgerät und Manschette bilden eine Einheit. Nach dem Start der Messung wird die Manschette durch eine elektrische Pumpe so lange aufgepumpt, bis kein Blut mehr durch die Arterie fließt. Dann wird der Druck durch ein elektrisch gesteuertes Ventil
schrittweise reduziert und die Messung wird vorgenommen.
Messung am Oberarm
Mit einer Manschette wird das Blutdruckmessgerät am Oberarm befestigt. Die Messung erfolgt vollautomatisch und das Ergebnis wird auf einem Display angezeigt. Da Oberarme in ihrem Umfang sehr unterschiedlich groß sind, sollte auf die richtige Manschettengröße geachtet werden. Die Blutdruckmessgeräte für die Messung am Oberarm sind im Gegensatz zu den Messgeräten für das Handgelenk zwar etwas teurer und auch etwas schwieriger zu bedienen, dafür allerdings präziser.
Ratgeber: Hörgerät
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Wie funktioniert eigentlich ein Hörgerät?
Hörgeräte gleichen Hörverluste bei schwerhörigen Personen aus, indem sie die Schallinformation so verändern, dass das Ohr sie besser aufnehmen kann. Sie bestehen aus drei Komponenten: Ein Mikrofon fängt den Schall ab, der ins Ohr dringt, und wandelt ihn in elektrische Signale um. Diese werden an den Verstärker des Geräts weitergeleitet, der die Schallinformation filtert, bereinigt und verstärkt. Ein Lautsprecher wandelt sie wieder in akustische Signale um und übermittelt sie an das Ohr.
In modernen, digitalen Hörgeräten werden die Schallsignale gezielt gefiltert. Zum Beispiel unterdrückt der Verstärker Hintergrundgeräusche und verstärkt gezielt die Sprache, so dass der Träger auch in lauten Umgebungen Sprache verstehen kann. Ein modernes Hörgerät erkennt sogar, ob sein Träger gerade in einem Konzert sitzt oder sich unterhalten möchte und startet entsprechend spezielle Programme, die auf dem Chip gespeichert sind. Außerdem gibt es heutzutage Zubehör, um Hörgeräte auch mit (Mobil-) Telefonen, einem MP3-Player, dem Radio oder Fernseher zu verbinden.
Stellt der HNO-Arzt eine Minderung der Hörfähigkeit fest, ist es die Aufgabe des Hörgeräteakustikers, ein geeignetes Hörgerät zu finden. Er passt das Gerät auch an und stellt es anschließend immer wieder nach, bis das beste Ergebnis für den Betroffenen erreicht wurde. Dazu gehört nicht nur das gute Verstehen von Sprache, sondern auch ein guter Sitz am und im Ohr.
Die Fakten
- Nach Schätzungen des Deutschen Schwerhörigenbundes leben in Deutschland rund 14 Millionen hörbehinderte Menschen. Mehr als acht Millionen davon sind Senioren.
- Durchschnittlich warten Menschen mit Hörminderung beinahe zehn Jahre, bis sie etwas dagegen unternehmen.

In-dem-Ohr-Hörsystem
Vorteile:
- unauffällig und komfortabel
- einfach zu bedienen
- natürliches Hörgefühl

Hinter-dem-Ohr-Hörsystem
Vorteile:
- robust und leistungsstark
- vielseitig und leicht zu bedienen
- hoher Tragekomfort
Ratgeber: Feuerlöscher
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Wie funktioniert eigentlich ein Feuerlöscher?
Was tun, wenn es brennt?
1. Immer zuerst die Feuerwehr anrufen: 112 (europaweit die gleiche Nummer) oder den Feuer-melder einschlagen.
2. Dann löschen.
3. Führt der erste Löschversuch zu keinem Erfolg, sofort den Raum/das Gebäude verlassen: alle Personen!
4. Keinen Fahrstuhl benutzen! Fenster möglichst geschlossen halten. Tuch vor den Mund halten.
5. Draußen direkt überprüfen, ob jemand fehlt. Wenn ja, sofort die Feuerwehr informieren.
Was beachten?
- Jeder Feuerlöscher ist ohne besondere Kenntnisse zu bedienen. Sie sollten sich jedoch schon vor dem Ernstfall mit der aufgedruckten Gebrauchsanweisung vertraut machen.
- Feuerlöscher für Haushalte sollten den Anforderungen nach DIN EN 3 entsprechen, sie sollten geprüft sein und alle zwei Jahre von einem Fachdienst auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft werden (Prüfplakette wie beim Auto-TÜV).
- Flüssigkeitsbrände – z. B. brennendes Öl oder Fett beim Kochen – dürfen nicht mit Wasser oder einem normalen Feuerlöscher gelöscht werden. Es besteht die Gefahr einer Fettexplosion. Ersticken Sie solche Brände mit einem Topfdeckel oder einer Decke.
- Vorbereiten und ausprobieren: Meist bieten die örtlichen Feuerwehren Feuerlöscherübungen und Informationsveranstaltungen zum Brandschutz für Vereine, Kindergärten und Schulen an.
Ratgeber: Hausnotruf
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Gewusst wie
Wie funktioniert eigentlich ein Hausnotruf?

- Fotos: DeutscheSenior, NEAT
Der Hausnotruf ist ein auf der Telefontechnik
basierendes System, das es allein wohnenden
alten, kranken oder behinderten Menschen erleichtert, in Notfällen jederzeit und unverzüglich Hilfe zu rufen. Das ermöglicht nicht nur den Betroffenen ein möglichst langes sicheres und selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden, sondern entlastet auch pflegende Angehörige.
Das Hausnotrufsystem besteht aus zwei Einzelteilen: Einer Basisstation, die an das vorhandene Festnetztelefon angeschlossen wird, sowie einem stoßfesten und wasserdichten Handsender, der wie eine Armbanduhr am Handgelenk oder als Medaillon um den Hals getragen wird und somit im Notfall schnell zur Hand ist.
Informationen zum Hausnotruf erhalten Sie über einen privaten Pflegedienst in Ihrer Nähe, Ihre Gemeinde- oder Stadtverwaltung oder auch über Ihre Kranken- und Pflegekasse.
Die Kosten für die Installation des Hausnotrufs sowie die monat liche Gebühr für die Bereitstellung des Dienstes sind in Deutschland derzeit von den Nutzern
selbst zu tragen. Da es sich bei dem Hausnotrufsystem jedoch um ein anerkanntes Pflegehilfsmittel handelt, können Pflegebedürftige einen Kostenzuschuss
beantragen.
Die Fakten
- Etwa 350.000 Menschen nutzen in Deutschland zurzeit den Hausnotruf.
- Erst zwei Prozent der über 65-Jährigen sind hierzulande an den Hausnotruf angeschlossen.
- In England und den skandinavischen Ländern sind es bereits bis zu 16 Prozent.
Ratgeber: Rauchmelder
Ratgeber
Gewusst wie
Wie funktioniert eigentlich ein Rauchmelder?

- Foto: fotolia/Berthold Werkmann
Rauchmelder sind technische Geräte, die im Falle eines Brandes in der Wohnung oder im Haus automatisch einen akustischen Alarm auslösen. So werden Personen, die sich in den Räumen aufhalten, rechtzeitig vor etwaigen Bränden gewarnt.
Die in Deutschland erhältlichen Rauchmelder für Privathaushalte funktionieren nach dem optischen Prinzip: Eine Leuchtdiode im Inneren des Melders sendet regelmäßig einen Lichtstrahl aus. Sobald Rauchpartikel in die sogenannte Messkammer des Rauchmelders eindringen, wird dieser gestreut. Ein Teil des Streulichtes fällt dann auf einen lichtempfindlichen Sensor, der im Normalzustand nicht vom Prüf-Lichtstrahl erreicht wird. Dadurch wird ein lauter Alarm ausgelöst.
Zum Nachrüsten im privaten Wohnbereich sind batteriebetriebene Rauchmelder die optimale Lösung, da sie unabhängig vom Stromkreis arbeiten und ohne zusätzliche Kabelverlegung zu installieren sind. Ein notwendiger Batteriewechsel wird in der Regel durch einen wiederkehrenden Signalton angekündigt.
Kompetente Beratung und Qualitätsprodukte bieten Elektro- oder Sicherheitsgeschäfte. Die Feuerwehr empfiehlt den Kauf von VdS-anerkannten Rauchmeldern nach der DIN EN 14604.
Überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit der Geräte einmal im Monat mit dem Testknopf und tauschen Sie sie spätestens alle zehn Jahre aus!
Die Fakten
- In Deutschland verunglücken täglich zwei Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen Wänden.
- 90 Prozent aller Brandopfer sterben nicht in den Flammen, sondern an einer Rauchvergiftung.
- Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht.
- Nach Ausbruch eines Brandes bleiben im Durchschnitt vier Minuten zur Flucht.
Andrea Temminghoff
Ratgeber: Defibrillator
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Wie funktioniert eigentlich ein Defibrillator?

- Foto: DeutscheSenior
Dieser Vorgang gelingt allerdings nur, wenn Kammerflimmern vorliegt. Dies tritt häufig nach einem Herzinfarkt auf. Der Anwender des Defibrillators muss das aber nicht diagnostizieren. Er kann nichts falsch machen, denn das Gerät erkennt selbst, ob eine solche Rhythmusstörung vorliegt oder nicht. Nur wenn es medizinisch sinnvoll ist, gibt es einen Stromimpuls ab. Das geschieht durch Knopfdruck, zu dem das Gerät selbst auffordert - mittels eines integrierten Sprachmoduls. Während des Impulses darf der Patient nicht berührt werden - aber auch dazu weist der Defibrillator den Anwender an.
Je früher defibrilliert wird, umso größer sind die Chancen, dass sich der Herzrhythmus normalisiert. Bedienen kann einen Defibrillator jede und jeder, und nur wenn es wirklich notwendig ist, wird ein Stromstoß abgegeben. Ein Schaden für den Betroffenen ist ausgeschlossen. Denn falsch machen kann man mit dem Defibrillator nur eines: ihn nicht einsetzen!
Für die lebensrettende Behandlung sind nur drei Schritte erforderlich. Der Defibrillator sagt Ihnen genau, was Sie tun müssen.

- Fotos: Medtronic
2. Ziehen Sie am Griff, um die Elektroden freizulegen und wie abgebildet an der Brust des Betroffenen anzubringen.
3. Drücken Sie auf Aufforderung die blinkende Taste.*
* Es gibt auch vollautomatische Modelle, bei denen nur Schritt 1 und 2 erforderlich sind.

