Ratgeber: Duschverband
Gewusst wie
Wie funktioniert eigentlich ein Duschverband?

- Foto: Duschverband
Etwa zehn Millionen Patienten stehen jährlich vor demselben Problem: Den Arm im Gips oder um das Bein einen Wundverband steht man vor der Dusche und ist ratlos. Wie halte ich den Gips oder Verband trocken? Einige versuchen, um die Stelle herum zu duschen, viele behelfen sich mit Plastiktüten und Klebeband. Solche Provisorien lassen sich jedoch kaum ohne Hilfe anlegen und können keinen zuverlässigen Schutz vor eindringendem Wasser bieten.
Für solche Fälle gibt es Duschverbände. Dabei handelt es sich um rutschfeste und strapazierfähige Wasserschutzhüllen mit einem Ring aus Naturlatex oder allergikerfreundlichem Neopren als Abschluss. Dieser dichtet an Arm oder Bein ab, ohne dabei die Blutzirkulation zu beeinträchtigen. Auf diese Weise können selbst mit Gips oder Verband Wassertherapien durchgeführt werden. Für kleinere Wunden sind übrigens auch spezielle wasserdichte Pflaster erhältlich.
Solche Schutzhüllen kann man problemlos ohne Hilfe mit einer Hand über den Verband ziehen. Außerdem sind sie mehrfach einsetzbar: Nach jeder Anwendung gewaschen überdauern sie im Normalfall die Behandlungsdauer eines Patienten.
Der Einsatz von Duschverbänden eignet sich vor allem für:
- orthopädische Behandlungen
- die Behandlung von Wunden
- Personen, die durch Wund- oder Gipsverbände, Schienen oder Bandagen an Gliedmaßen beim
Duschen oder Baden eingeschränkt sind - Patienten mit Verweilkathetern (z. B. in den Armbeugen).

- Foto: Duschverband
Duschverbände sind rutschfeste und strapazierfähige Wasserschutzhüllen mit einem Ring aus Naturlatex oder Neopren als Abschluss.Erhältlich sind die unterschiedlichen Modelle für Arme, Beine oder Hände in unterschiedlichen Längen und Größen bei Pflegediensten, Sanitätshäusern oder Apotheken.
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